Weihnachten kann kommen

Weihnachten kann kommen
Mit dem 43. ideellen Weihnachtsmarkt wird in Lüttringhausen pünktlich zum 1. Advent die schönste Zeit des Jahres eingeläutet.

Traditionell findet am ersten Advent von 11 bis 18 Uhr der ideelle Weihnachtsmarkt in Lüttringhausen statt. Über 40 Teilnehmer haben sich für die Auflage der Traditionsveranstaltung des Heimatbundes angemeldet. Der Einzelhandel im Ortskern öffnet ebenfalls seine Pforten und lädt zum verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr ein.

Künstlerische Elemente

Damit bleibt er zwar immer noch der größte von Ehrenamtlern betriebene Weihnachtsmarkt im Bergischen Land, allerdings sind es deutlich weniger Anmeldungen als in den Vorjahren. Viele Vereine und Institutionen werden diesmal keinen Stand betreiben, um etwa die Vereinskasse aufzubessern. Bereits 2018 gab es Lücken. Das soll sich in diesem Jahr ändern, verspricht Organisator Thomas Schulte, zweiter Vorsitzender des Heimatbundes.

Um den Flickenteppich von 2018 zu vermeiden, habe man auf die Zuweisung von Stammplätzen verzichtet. Vielen fehle der Nachwuchs, erklärt Schulte die geringere Teilnehmerzahl. „Ich habe viel Feedback bekommen. Das dürfte am Zeitgeist liegen. Viele würden gerne, aber haben nicht genug Leute, die helfen. Das war in Lennep auch nichts anderes“, sagt er weiter. Im Nachbarstadtteil drohte der ideelle Markt für dieses Jahr ganz auszufallen. Mit gerade einmal 16 Teilnehmern findet er aber nun doch am 8. Dezember statt. Über zu wenig Besucherresonanz braucht sich Schulte aber kaum Sorgen zu machen. Denn ein Besuch des Marktes ist fast schon Pflicht. Das Angebot reicht von Strickwaren und Weihnachtsartikeln, über
Honig vom lokalen Imker, Bücher, indische Handwerkskunst bis hin zum Holzspielwerkzeug. Außerdem dürfen kulinarische Leckereien wie Crêpes, Grillwurst, Chili con Carne oder Reibekuchen nicht fehlen. Wärmen kann man sich bei Getränken wie Kakao, Kinderpunsch, Feuerzangenbowle oder Glühwein. Die Einnahmen kommen den Vereinen zum Beispiel für die eigene Jugendarbeit zugute oder werden an das Tierheim, Kinderhospiz
oder für kulturelle Zwecke gespendet.


Doch der Lüttringhauser Weihnachtsmarkt lädt nicht nur zum Bummeln und Kaufen ein, sondern vor allem auch zum Verweilen. Auf dem Ludwig-Steil-Platz wird wieder die Bühne stehen. Dort wird der Markt pünktlich um 11 Uhr durch den Posaunenchor Lüttringhausen und den Oberbürgermeister eröffnet. Außerdem bespielen die Grundschule Eisernstein, der Posaunenchor Linde, das Tanzzentrum Remscheid sowie
Solist Tom Grant die Bühne. Erstmals wird das Offene Singen mit Kantor Peter Bonzelet um 14 Uhr angeboten. Parallel dazu gibt es ein weiteres Programm in der evangelischen Kirche: Um 13.30 Uhr singt der Frauenchor. Der Chor des Leibniz-Gymnasiums tritt gegen 14.15 Uhr auf, und der Gospelchor lädt um 16 Uhr in die Kirche ein. Zudem lädt die Gemeinde zum Knusperhäuschen ein. „Ich freue mich auch sehr darauf, dass wir in diesem Jahr den Weihnachtsmarkt mit einheitlicher Musik beschallen können“, merkt Schulte an. Egal, an welchem Stand man sich aufhält, wird die gleiche, weihnachtliche Musik zu hören sein. Damit soll ein einheitliches und gemütliches Weihnachtsflair entstehen.

Gut zu wissen

Für den Ludwig-Steil-Platz gilt ab Freitag, 12 Uhr, bis Sonntag, 22 Uhr, ein Parkverbot. Die Gertenbachstraße sowie die anliegenden Nebenstraßen sind von Samstag bis Sonntag gesperrt.

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