Leverkusener trainiert den FCR

Leverkusener trainiert den FCR

Sahin Sezer ist neuer Cheftrainer. Der 41-Jährige steht für offensiven und attraktiven Fußball.

Nach der Trennung von Marcel Heinemann vergangene Woche stellte der FC Remscheid diese Woche nun seinen neuen Cheftrainer vor: Der gebürtige Leverkusener Sahin Sezer übernimmt ab sofort mit seinem Co-Trainer Safet Salahi das Team. Schon an diesem Samstag (14 Uhr) steht für den 41-Jährigen die erste Feuertaufe gegen DJK Blau-Weiß Mintard im Röntgen-Stadion an.

Ziel: Oberes Tabellendrittel
„Der FC Remscheid ist ein Traditionsverein, und ich freue mich auf die Aufgabe“, sagte Sezer beim ersten Training am Dienstag auf dem Jahnplatz. In der Mannschaft sehe er viel Potenzial. Die Erwartungen will der erfahrene Trainer dennoch nicht hochschrauben, stattdessen die verbleibenden zwei Partien vor der Winterpause als Testphase nutzen, um im neuen Jahr durchzustarten.


Auf lange Sicht, verriet Sezer, gehöre der FC Remscheid ins obere Tabellendrittel. Er selbst beschreibt sich als „sehr gradlinigen Trainer“, jemand, der keine übermäßige Strenge walten lasse, gerne als älterer Bruder wahrgenommen werde, sofern seine Jungs abliefern.

Sahin Sezer ist seit rund elf Jahren als Trainer aktiv, besitzt die A-Lizenz und trainierte unter anderem den FC Leverkusen, Vatan Spor Solingen, Genclerbirligi Opladen, den VfB Solingen und zuletzt SV Ditib Solingen. Der 41-Jährige steht für einen offensiven und attraktiven Fußball mit viel Ballbesitz.

Den FCR-Vorstand überzeugte Sahin Sezer auf Anhieb, berichtet Vorsitzender Lars Althoff: „Überzeugt haben uns seine ruhige Ansprache und seine klare Idee vom attraktiven Fußball. Außerdem war er überall, wo er war, erfolgreich.“


Die Partie zwischen dem FC Remscheid und dem FSV Duisburg vergangenen Sonntag schlossen die Bergischen mit einer 2:4-Niederlage ab. Interimstrainer Markus Hosnjak stellte die Mannschaft in der Defensive etwas um und musste ohne seinen Top-Stürmer Ahmed Al Khalil (beruflich verhindert) und Ferhart Ülker (verletzt) auskommen.

Althoff war trotz Niederlage zufrieden: „Alles in allem kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen, die haben richtig gut gegengehalten und füreinander gekämpft.“

Bildquellen

  • Vorstand Ralf Niemeyer, Lars Althof, der neue Trainer Sahin Sezer und Acar Sar auf dem Jahnplatz.: Foto: Segovia-Buendía

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