Anwohnerparken im Dorf?

Anwohnerparken im Dorf?

Die Parkscheibenregelung an der Gertenbachstraße soll für Fluktuation sorgen.

Die einst florierende Einkaufsmeile im Dorf verkommt zur Durchfahrtsstraße. Viele Geschäfte, die ältere Lüttringhauser noch aus Kindertagen kennen, gibt es längst nicht mehr. Im Vergleich halten nur noch einige wenige Einzelhändler und Dienstleister die Stellung, meist oberhalb und am unteren Ende der knapp 350 Meter langen Straße. Ein Parkplatz vor der Tür zu erwischen, ist auf der Gertenbachstraße eher die Regel als die Ausnahme. Lästig scheint da nur die Parkscheibenregelung, die einen längeren Aufenthalt über zwei Stunden sanktioniert. Die Parkscheibe dient der Fluktuation und soll Dauerparker fernhalten. „Dort, wo der Parkraum knapp ist und die Stadt zusätzlich was herausholen will, gibt es auch Parkscheinzonen, die kostenpflichtig sind“, erklärt Jürgen Beckmann, Leiter des Remscheider Ordnungsamtes.
Solche Verkehrsregelungen seien allerdings nicht in Stein gemeißelt, unterstreicht Beckmann. Die Parkscheibenregelung könnte also aufgehoben werden, sofern es die Bezirksvertretung für nötig erachtet und das Thema auf ihre Agenda setzt. Das Ordnungsamt würde das Anliegen prüfen und eine Empfehlung aussprechen. Grund, die Parkscheibenregelung in der Gertenbachstraße abzuschaffen, sieht er allerdings nicht. Sie „ist nach wie vor in einer innerstädtischen Lage und zentrumsnah“, wo eine Fluktuation durchaus noch gewünscht ist. Eine Überlegung könnte allerdings sein, Sonderparkplätze für Anlieger anzubieten, die dann „für einen kleinen Obolus und ohne Restriktionen“ ganztägig dort parken könnten.

Bildquellen

  • Die Parkzeit in der Gertenbachstraße ist begrenzt.: Foto: Mazzalupi

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