Retter-Tag mäßig angenommen

Retter-Tag mäßig angenommen
Die bundesweite Aktion soll für mehr Respekt gegenüber Einsatzkräften werben.

Parallel zur Großübung rund um die Wuppertalsperre (wir berichteten) fand diesen Monat eine gemeinsame Veranstaltung von Ordnungsamt, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst auf dem Rathausplatz statt. Gemeinsam wollte man für Respekt und Toleranz gegenüber Einsatzkräften jeder Art werben. Zur Eröffnung kam auch NRW-Innenminister Herbert Reul in das verregnete Remscheid. Einsatzfahrzeuge waren der Blickfang auf dem Vorplatz.

Mitarbeiter standen für Fragen bereit, eine große Drehleiter brachte Interessierte Kinder und Erwachsene bis auf 30 Meter Höhe, um von dort einen Blick auf Remscheid zu erhaschen. Leider blieb der große Besucherstrom aus, nur vereinzelt kamen Besucher zu den Wagen und besonders zu den Einsatzkräften. Landesweit läuft derzeit die Aktion „Respekt? Ja Bitte!“, bei denen zahlreiche Prominente, Politiker, Einsatzkräfte und Privatpersonen in kurzen Video-Sequenzen für Respekt werben.

24 Stunden, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr stehen Mitarbeiter aus allen Bereichen für die Sicherheit und Ordnung jedes Einzelnen bereit. Herbert Reul: „Wir können stolz sein auf das, was sie tun.“ Die großen Leistungen, die solche Menschen täglich für unseren Alltag erbringen, verdienen den größten Respekt, und jeder einzelne von ihnen muss gewürdigt werden, erklärt Reul in seinem Video-Statement weiter. Emil (7) wohnt mit Vater Matthias Weber und Mutter Tanja in Lennep, sie hatten auf einer Facebook-Seite von der Veranstaltung gelesen. Emil zeigte sich besonders im Polizeiauto begeistert. Der Polizist erklärte ihm ganz in Ruhe, wofür die ganzen Schalter seien, dann durfte er auch selbst mal das Blaulicht einschalten.

Bildquellen

  • : Mit der Drehleiter ging es hoch hinaus. Foto: Tim Oelbermann

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