Gospelchor: Füreinander und miteinander

Gospelchor: Füreinander und miteinander

Der Gospelchor der ev. Kirchengemeinde Lüttringhausen stiftete sein Geburtstagskonzert dem Flair-Weltladen.

Eigentlich ist es schon elf Jahre her, dass in einer Gemeindeversammlung der evangelischen Kirchengemeinde Lüttringhausen gefragt wurde, warum es denn hier noch keinen Gospelchor gäbe. Jürgen Harder begann daraufhin den Chor aufzubauen; von den Gründungsmitgliedern ist Ute Busse noch immer engagiert dabei.

Benefizkonzert zu Gunsten des Flair-Weltladens

Vor zwei Jahren stieß Manfred Brauers, der auch im Flair-Weltladen engagiert ist, zum Chor und hat einfach mal gefragt, ob sie nicht mal ein Benefizkonzert für den Weltladen geben können, und damit waren alle sofort einverstanden. „Das ist so lustig, der Chor ist jetzt zehn Jahre und der Weltladen wird im Dezember 20 Jahre und so ist die Idee entstanden: der Gospelchor schenkt dem Flair-Weltladen sein Konzert in Form eines Benefizkonzertes“, freute sich Manfred Brauers.

Diese Kombination von füreinander und miteinander füllte die evangelische Stadtkirche am Tag des Konzertes schnell und ordentlich, trotz gleichzeitig stattfindender Konzerte in der näheren Umgebung.

Kantor Christian Gottwald, der das Konzert leitete, begab sich für den Auftakt an den Flügel. Unter Begleitung von Doron Geiler am Cajon und Klaus Lichtenthäler begann das Konzert überraschend mit einer Instrumentalversion von „Hava Nagila“. Schnell begannen die Zuhörer mit den Füßen zu wippen, und unterbrachen den Ausdruck von Freude an der Musik höchstens zu den Erklärungen, die Gottwald zwischendurch einflocht.
„Amerikaner haben das, was sie in den Predigten gehört haben, immer mit dem natürlichen Leben verbunden, etwa mit der Eisenbahn. Das Evangelium wird mit einem Zug verglichen, in dem es keine 2. und 3. Klasse gibt und alle gleich sind“, moderierte Gottwald den Gospelchor mit „The Gospel Train“ an. Sylvia Tarhan übernahm indes die Begleitung am Flügel.

Abwechslungsreich intonierte der Gospelchor manche Kirchenhymne, die die Zuhörer sanft dahintrug, mal kräftig zum Mitklatschen animierte. Besonders fröhlich traten etwa „Oh my lovin‘ brother“, „Hand me down my silver trumpet“ und „Jesus be a fence“ hervor.
Im Mittelteil des Konzerts gab es Klezmermusik. Warum? Es wurde schon einiges Alttestamentliches gesungen, und die Juden sind das Volk des alten Testaments, und das macht etwa zwei Drittel der Bibel aus, daher passte es wunderbar dazu.

Mit zwei mitreißenden Zugaben endete das Konzert, die erste, „Oh Happy Day“, gibt‘s hier im Video:

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